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Mit der Gerste fängt alles an. Sie wird in Wasser eingeweicht und dann etwa eine Woche lang sorgfältig belüftet und immer wieder gewendet. So können die Körper keimen und Enzyme, die die Stärke wasserlöslich machen, werden aktiviert. Als Zwischenprodukt entsteht so das „Grünmalz“, das nun mit heißer Luft getrocknet („gedarrt“) wird. Dabei bekommt es Farbe und Aroma.
Zur Würzeherstellung wird das Malz geschrotet und eingemaischt, d. h. im Maischebottich mit heißem Wasser vermischt. Dauer und Temperatur dieses Prozesses, in dem Stärke unter anderem durch die malzeigenen Enzyme in Malzzucker umgewandelt wird, sind genau festgelegt. Aus der Maische wird beim Läutern, d. h. beim Aussondern der unlöslichen Malz-Bestandteile im Bottich oder Filter, endlich die Würze, eine dunkelbraune Flüssigkeit, bestehend aus Malzzucker, Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Aromastoffen.
Die Würze kommt danach in die Braupfanne und wird zusammen mit dem Hopfen gekocht. Dabei geht ein Teil der Bitterstoffe des Hopfens in die Würze über. Die auf 5°C gekühlte Würze kommt jetzt in die Gärtanks. Die Hefe tritt in Aktion: Es gärt. Sieben bis acht Tage lang wird der in der Würze enthaltene Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure vergoren.
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Nächste Station ist der Lagerkeller. Hier gärt das „Jungbier“ in großen Tanks luftdicht abgeschlossen - bei Temperaturen von 1°C bis 2°C weiter, reift, entfaltet sich, reichert Kohlensäure an und entwickelt seinen ureigenen Geschmack.
Somit ist das Bier gebraut, aber noch nicht fertig. Auf Filterstraßen werden letzte Trübungsstoffe - Hefe und Eiweiß - herausgelöst. Das Bier hat seinen endgültigen Geschmack und ist absolut klar. |