Die Colbitzer Heide-Brauerei startet den geplanten Neubau des Sudhauses – eine neue Zeitrechnung hat für den Braustandort Colbitz begonnen.

Am  2.Dezember 2013 ist der Startschuss für den Neubau des Sudhauses der Colbitzer Heide-Brauerei gefallen. Bevor auf dem Brauereigelände allerdings Neues entsteht, muss reichlich Platz für Neues geschaffen werden. Dass sich in der Colbitzer Heide-Brauerei etwas tut machen die Abrissarbeiten deutlich, die Anfang des Monats begonnen haben. Das was momentan noch ziemlich chaotisch wirkt, wird schon bald für Jedermann sichtbar moderner Architektur und zeitgemäßen Strukturen weichen. 

sudhausabriss

Wenn alles nach Plan verläuft und Petrus den Wintereinbruch noch ein wenig zurückhält, soll das neue Sudhaus bereits Ende April/Anfang Mai 2014 seinen Betrieb aufnehmen. Die notwendigen Fundamente sollen bereits Mitte des laufenden Monats fertig gestellt werden. 

Das gesamte Bauvorhaben macht deutlich, wie wichtig der neuen Geschäftsleitung der Heide-Brauerei die Erhaltung des Braustandortes in Colbitz ist und wie hoch die Chance eingestuft wird, Colbitzer Brauspezialitäten wieder erfolgreich zu vermarkten. Für das groß angelegte Investitionsvorhaben werden weit über 1.200.000 Euro aufgewendet.

Getreu dem Wahlspruch der Colbitzer Traditionsbrauerei „in der Region, mit der Region, für die Region“ wird das gesamte Bauvorhaben von Firmen aus Sachsen-Anhalt und den neuen Bundesländern abgewickelt. Das gilt für die Planung, die notwendigen Abrissarbeiten, die Erstellung der neuen Gebäude und die Lieferung der Technologie, die von der Firma Apparatebau Nordhausen kommt. Damit leistet das Unternehmen nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der eigenen Arbeitsplätze, sondern lässt ausnahmslos Firmen aus der Region und den neuen Bundesländern von dem gesamten Projekt profitieren. 


 

Die Hofbrauhaus Wolters GmbH aus Braunschweig hat bei Übernahme der Colbitzer Heide-Brauerei versprochen, ihre neue Tochtergesellschaft zu einer hochmodernen Braustätte werden zu lassen. Auf diesem Weg ist der Sudhausneubau in Colbitz der erste und wichtigste Schritt, der von weiteren Investitionen in Gebäude und Technik begleitet wird. Damit steht eindeutig fest, dass der Braustandort Colbitz langfristig erhalten bleibt.

Dabei dient der Neubau des Sudhauses nicht nur der Modernisierung der Heide-Brauerei, sondern es gehen von ihm zahlreiche positive Impulse für die Umwelt und die Mitarbeiter des Unternehmens.

Durch modernste Technologie, die das Herzstück des neuen Sudhauses bildet, wird allein der Energieverbrauch um weit mehr als 30% gesenkt. Ähnlich positive Effekte wird es für den Wasserverbrauch und die Entstehung von Abwasser geben. Aspekte des Umweltschutzes haben bei dieser Investitionsmaßnahme, neben der Steigerung der Effizienz der Brauerei und hohen Ansprüchen an die Qualitätssicherung, einen überproportional hohen Stellenwert.

Auch auf das Angebot an Arbeitsplätzen wird sich der Neubau des Sudhauses kurz-, mittel- und langfristig sehr positiv auswirken. Die Inbetriebnahme des Sudhauses wird schon 2014 zwei neue gesicherte Arbeitsplätze sowie jährlich einen neuen Ausbildungsplatz schaffen. Wenn sich der Ausstoß der Brauerei in den kommenden Jahren wie geplant positiv entwickelt, werden weitere Arbeitsplätze hinzukommen. Diese Entwicklung liegt allerdings in den Händen der Verbraucher, wenn sie sich künftig für Qualitätsbiere aus Colbitz entscheiden. 

Trotz der hohen Investitionen in moderne Technologie garantiert die Colbitzer Heide-Brauerei, dass ihre Produkte echte Bierspezialitäten bleiben, die sich immer deutlich von der Massenware vieler Konzern- und Großbrauereien unterscheiden werden. Hier gilt die Colbitzer Leitlinie „Klasse statt Masse“.

Die Geschäftsführerin der Colbitzer Heide-Brauerei kommentiert den Start des Sudhausneubaus selbstbewusst mit den Worten: „ Viele Wettbewerber sehen pessimistisch in die Zukunft der deutschen Brauindustrie.

Wir nicht – deshalb investieren wir in Technik und Personal. Wir in Colbitz setzen auf die Region und vertrauen auf unser Konzept. Wir als „Kleine“ werden den „Großen“ schon zeigen, dass wir eine Zukunft haben, die wir gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich gestalten."

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